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Letzter Eintrag aus den USA

Montag, 25.10.2010

So, das war es leider mit unserem Urlaub. Dreieinhalb Wochen gehen doch echt schnell vorbei! Die letzten Tage haben wir es uns in San Diego noch einmal gemütlich gemacht. Wir waren im echt tollen Zoo, am Meer, im Gaslamp Quarter, im Balboa Park usw.

Heute früh sind wir dann bei einem ziemlichen Herbstwetter in Richtung Los Angeles losgefahren. Inzwischen ist es aber aufgeklart und angenehm warm. Am Check-In-Schalter wurde angezeigt, dass es am Zielort Düsseldorf nur 12 °C sind. Brrr, das wird eine Umstellung. Naja, jetzt sitzen wir noch mit Blick auf die startenden Flugzeuge am Terminal und warten, dass das Boarding beginnt. In 45 min geht's los und um 17.45 startet dann der Flieger. Wir fliegen schön in die Nacht rein und können hoffentlich etwas schlafen. 

Unten findet ihr noch ein paar letzte Photos und die Route, die wir in den letzten Wochen zurückgelegt haben. Alles in allem 5.718 km, die sich echt gelohnt haben!

Also dann, bis später! Lächelnd

 

Mika im ZooAuch im ZooIm Balboa ParkWarten am Flughafen LAUnsere RouteUnd nochmal die Route

 

"Mami, warum hast du da Kacke auf dem Teller?"

Freitag, 22.10.2010

Dies war der Kommentar des Tages von Mika. Lachend Aber dazu später mehr. Nun erstmal der Reihe nach:

Die letzten 3 Tage waren nicht sonderlich spannend, daher hier nur eine kurze Zusammenfassung:

Vom Bryce Canyon ging's am Monatg wieder zurück nach Las Vegas, diesmal durch das Valley of Fire. Bei einer kleinen Wanderung durch die Wüstenhitze konnten wir ganz interessant gefärbte Sandsteinformationen entdecken.

In Las Vegas waren wir diesmal in einem anderen, trotz der ebenfalls 4 Sterne, nicht sonderlich luxeriösen Hotel eingekehrt. Es befand sich abseits vom Strip, war aber für eine Nacht ok. Am Abend schauten wir uns ein bißchen in Downtown Las Vegas um, wo sich auch die Fremont Street befindet. Berühmt ist sie für den Abschnitt, der kuppelförmig mit LED-Displays überdacht ist (Fremont Street Experience), auf denen allerlei Werbung und Shows abgespielt werden. Das hätten wir uns allerdings sparen können, denn die Fremont Street strahlt leider nicht das gleiche Flair aus, wie es der Strip tut. Auch das Publikum wirkte irgendwie, hm, freakig... Somit waren wir ziemlich enttäuscht.

Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung San Diego. Wir durchfuhren dabei die Mojave Wüste, welches eines der trockensten Gebiete in den USA ist. Laut Wikipedia wird die geringste Niederschlagsmenge im Oktober verzeichnet. Naja, keine Regel ohne Ausnahme: Bei unserer Passage hat es bis kurz vor Ende der Wüste in Strömen geregnet. Cool Weiter durch recht eintönige Landschaften und Geisterstädte erreichten wir dann unser nächstes Nachtquartier in Yucca Valley, am Rand des Joshua Tree Nationalparks. Ein wirklich interessantes Örtchen, da überall Joshua Trees wuchsen, die zur gleichen Familie wie Yucca-Palmen gehören, aber deutlich stacheliger sind. Auf den eigentlichen Nationalpark (Joshua Trees in einer weiteren wüsten Umgebung Zwinkernd) hatten wir dann aber gar keinen Bock mehr. Lieber noch mal kurz in den Outdoor-Hotel-Whirpool gehopst und dann war der Tag auch schon langsam gelaufen.

Gestern sind wir nun am letzten großen Ziel unserer Rundreise angekommen: San Diego!

Tja, was soll ich sagen, wir sind schwer begeistert von dieser wirklich schönen Stadt am Pazifik! Den heutigen Tag begannen wir standesgemäß an einem der unzähligen Strände in San Diego. Auf der Halbinsel Coronado befindet sich das Hotel del Coronado (wieder mal ein Schauplatz berühmter Filme, z.B: "Manche mögens heiß" mit Marylin Monroe). Ein Luxushotel im viktorianischen Stil, welches gleichzeitig das größte und älteste Holzhaus Kaliforniens ist. Nach einem längeren Zwischenstopp auf einem Spielplatz auf Coronado ging es weiter zur Old Town San Diego, der Wiege Kaliforniens. Hier kann man noch einige Häuser aus den Anfängen der spanischen Besiedlung anschauen und außerdem lecker mexikanisch essen. Und hier schließt sich der Kreis zum oben erwähnten Kommentar Mikas: Zum Mittag bestellte ich (Jenny) nämlich leckere Fajita, welches als Beilage schwarzes Bohnenpürree beinhalte und Mika wohl an etwas anderes erinnerte...

 

Im Valley of FireJenny & Mika im Valley of FireFremont Street Experience in Las VegasJesus war auch daMojave Wüste: Dampfender Asphalt nach RegenJoshua Trees in Yucca ValleySan Diego: Ein Flugzeugträger läuft ausMika beim Schaukeln auf CoronadoSelbsterklärend ;o)Jenny mit FajitaSteven mit Club-SandwichMika mit KaktusAuf einem Planwagen in Old Town San DiegoAm Mission Beach: Seht ihr Steven winken?Auch am Mission Beach in San DiegoGut zu wissen!So, die Sonne geht schlafen.

Antelope Canyon und Bryce Canyon

Montag, 18.10.2010

Wieder ein Tag im Zeichen der Canyons, aber wie meinte der sächsische Tourist heute am Bryce Canyon: "Wie äoft hap isch heut eischentlich schonn wauu jesachd?" Lächelnd

Unser erstes Ziel heute war der Antelope Canyon in der Nähe von Page (wo wir auch unser Hotel für die Nacht hatten). Dabei handelt es sich um einen Slot Canyon, also eine durch fließendes Wasser geschaffene Schlucht. Von außen und am Eingang eines solchen Canyons sieht die ganze Sache noch ziemlich unspektakulär aus und man könnte ihn fast übersehen. Ist man aber erstmal drin, kann man zahlreiche, verschieden geschwungene, kantige oder bizarre Sandsteinformationen bewundern. In den bis zu über 30 m tiefen Canyon gelangt nur wenig Licht hinein, aber das ist ausreichend, um einzigartige Photos zu machen!

Unser nächstes Ziel und gleichzeitg auch unser Tagesziel war der Bryce Canyon. Im nahen Bryce Canyon City (erst seit 2007 eine Stadt) wollen wir heute die Nacht verbringen.

Der Bryce Canyon ist im eigentlichen Wortsinn kein Canyon (Schlucht), sondern bezeichnet die Abbruchkante des Paunsaugunt Plateaus. Zwischen dem Rand der Hochebene und dem tiefergelegenen Gelände erstrecken sich auf ca. 40 km Länge die charakteristischen und farbenprächtigen Hoodoos. Das sind Sandsteinformationen, die sich durch Erosion zu bizarren "Kleckerburgen" geformt haben. Den ca. 18 mi langen Scenic Drive mit diversen Aussichtspunkten schafften wir leider nicht ganz. Auf halben Weg kamen wir nicht weiter, da sich ein Unfall auf der Straße ereignet hatte. Schien aber nichts weiter ernstes zu sein. Nur zogen sich natürlich die Abschlepparbeiten etwas hin... und die Sonne sollte auch bald untergehen. Also haben wir halt die restlichen View Points abgegrast und Steven hat mal wieder hunderte Fotos gemacht.

Kurz nach Sonnenuntergang erreichten wir unser nahgelegenes Hotel. Ein ziemlich neues sogar: Erst Anfang letzten Jahres öffnete es seine Pforten. Beim Betreten unseres Zimmers bekam ich jedoch einen Riesenschreck: Wieso war da schon jemand drin??? Also zurück der Rezeption, wo wir mir die netten Damen erst gar nicht richtig glauben wollten ("Are you kidding me??!!!" - "Ähem, no." Reingefallen ). Dann stellte sich heraus, dass das Zimmer von einem Typ besetzt war, der eigentlich nur eine Nacht bleiben wollte und die zweite Nacht gecancelt hatte. Da die Karte für die Zimmertüren wohl oft noch 2-3 Tage länger funktioniert, ist er dreisterweise einfach in seinem Zimmer geblieben. Krass. Naja, wir bekamen jedenfalls ein neues Zimmer. Unschuldig Mit Blick auf Pool und Whirpool. Zunge raus

Während des Eincheckens wunderten wir uns außerdem, warum die Uhr am Empfang, verglichen mit unseren Uhren, eine Stunde vorging. Alles klar, hier herrscht nicht mehr Pacific Standard Time, sondern Mountain Standard Time! Darum geht's jetzt langsam ins Bettchen, damit wir morgen nicht unser Frühstück verpassen. Zwinkernd Also, gute Nacht!

 

Eingang zum Upper Antalope CanyonIm Antalope CanyonVon den Fluten geschliffen...Ohne WorteUnwetter auf dem Weg zum Bryce CanyonWir im Bryce CanyonHoodoos, soweit das Auge reichtUnd noch mehr HoodoosCharakteristisches Amphitheather im Bryce Canyon

Monument Valley

Sonntag, 17.10.2010

Unser heutiges Ziel befindet sich tief im Navajo-Gebiet in der sog. Four Corners Region (Grenzgebiet von Utah, Arizona, Colorado und New Mexico): Das Monument Valley. Jeder, der schon einmal einen John-Wayne-Western gesehen hat, kennt diese einzigartig geformten Tafelberge. Neben der sagenhaften Landschaft und den Navajo Code Talkers des 2. Weltkrieges ist John Wayne übrigens der dritte große Aufhänger in sämtlichen dortigen Souvenirshops und Museen. :o)

Wir entschieden uns, auf eine geführte Tour zu verzichten und erkundeten das Valley lieber auf eigene Faust. Und das war wirklich ein Erlebnis! Eine Staub aufwirbelnde und, naja, „anspruchsvolle“ Strecke. Nur gut, dass wir einen Mietwagen hatten. Mika hat zwischendurch vor Freude gequiekt, so hat es geschaukelt. Und hinterher war das Auto kaum von den, vom Eisenoxid roten, Sandsteinfelsen des Valleys zu unterscheiden… ;o)

Aber die Photos sprechen für sich. Schaut selbst:  

 

Auf der HinfahrtGrenze zwischen Arizona und UtahWir sind da!Blick auf das Monument ValleyOhne WorteIm ValleyAuch im ValleyWeiteSteven & Mika

Grand Canyon

Samstag, 16.10.2010

Schweren Herzens mussten wir heute unser schönes Hotelzimmer verlassen, aber dafür hatten wir ja noch ein super Ziel an diesem Tag: Den einzigartigen, wunderbaren *trommelwirbel* Grand Canyon.

Viel zu spät starteten wir die längste Teilstrecke unserer gesamten USA-Tour. Erst gegen späten Vormittag erreichten wir Kingman, einen im Zusammenhang mit der Route 66 bekannten Ort, wo wir uns mit einem kleinen Mittagessen stärkten. Gegen 15.30 Uhr war es dann endlich soweit: Wir erreichten den Eingang zum Grand-Canyon-Nationalpark. Wir stellten unser Auto ab und fuhren mit einem der Shuttlebusse weiter an den Canyon heran. Und dann genossen wir einfach nur noch den wunderschönen Ausblick. Erst als die Sonne untergegangen war, machten wir uns, mit einem warmen Kakao bewaffnet (die Nächte hier in der Canyon-Region sind nämlich schweinekalt), auf dem Weg zu unserem heutigen Nachtquartier in Flagstaff. Hier eine kleine Auswahl an, zum Teil experimentellen, Bildern:

 

Jenny & Mika am Grand Canyon... und gleich nochmalOhne WorteKurz vor SonnenuntergangDie ganze Familie mal auf einem BildDa unten fließt der ColoradoOhne WorteOhne WorteWolken über der North RimSonnenuntergang

Las Vegas

Freitag, 15.10.2010

Ach, wer kennt dieses Problem nicht: Man liegt in der 35. Etage seines Hotels in Las Vegas in seinem Jacuzzi und muss sich nochmal aufraffen, um einen Blogeintrag zu schreiben? Lachend Hehehe, sorry, aber das sollte nicht unerwähnt bleiben. Ebenso die anderen Probleme, mit denen wir uns hier rumschlagen müssen. So zum Beispiel die heutige Temperatur von 32 °C. Aber dafür hatten wir heute Vormittag schon eine Lösung: Gehen wir doch einfach in die riesige Poollandschaft des Hotels! LachendLachendLachend Ihr seht schon, Las Vegas gefällt uns prächtig. Es ist zwar alles und jeder etwas überdreht, aber auf eine liebenswert schrullige Weise. Ein paar von euch hatten ja schonmal die Gelegenheit, die hiesigen Verhaltensweisen der Amerikaner zu studieren. Echt lustig, wie sie es ausleben, dass hier (in Nevada) Glücksspiel und Alkohol auf der Straße nicht verboten sind. Zwinkernd 

Unsere Anreise von Lone Pine erfolgte durch das Death Valley. Am Eingang des Nationalpark konnten wir an einem Thermometer einer Ranger-Station schon 34 °C (im Schatten) ablesen! Und es wurde noch wärmer. Aber das Auto und die volle Kühlbox mit Wasser haben uns nicht im Stich gelassen. Über die bis zu 3.000 m hohe Bergkette fährt man in das Death Valley hinein. Dort sind wir dann zum Badwater Basin gefahren - dem mit knapp 86 m unter N.N. tiefsten Punkt Nordamerikas. Lange sind wir aber nicht da geblieben, weil die Temperatur (es gab keinen Schatten) einfach unerträglich war. Also, weiter ging es nach Las Vegas.

Dort haben wir erstmal unser ultracooles Hotelzimmer bezogen, sind kurz in den Pool gehopst und dann noch eine Meile über den Strip flaniert. Wow, sowas hat man noch nicht gesehen: Die riesigen Hotels, die sich gegenseitig mit ihren Attraktionen überbieten. Das MGM Grand zum Beispiel (zu dem auch unser Hotel The Signature gehört) hat außer dem riesigen goldenen Löwen vor dem Eingang auch echte Löwen in einem Indoor-Gehege (samt riesigen Löwen-Souvenier-Shop) zu bieten. Nicht unerwähnt bleiben dürfen natürlich auch nicht die Massen an Spielautomaten und -tischen in den Casinos. Ach ja, und erst die Mengen an Menschen, die sich hier rumtreiben, meist mit irgendeinem 2-Liter-Drink und/oder einer Zigarette in der Hand. Sonst ist ja schließlich fast überall das Rauchen verboten (bis auf wenige Raucherplätze) und Trinken in der Öffentlichkeit sowieso (ihr kennt ja die netten braunen Papiertüten um die Bierdosen). Tja, die Menschen hier feiern bis zum Abwinken.

Leider waren die 1,5 Tage hier in Las Vegas viel zu schnell rum. Vielleicht möchte ja der eine oder andere hier in Las Vegas heiraten? Wir kommen jedenfalls gerne als Trauzeugen mit. Zwinkernd

 

Museum im & über's Death ValleyAussicht im Death ValleyBadwater BasinSalz des ausgetrockneten SeesIm M&M's-Store in Las VegasParis bei Nacht ;o)BellagioDer Canale Grande in der 1. Etage des

Alabama Hills

Mittwoch, 13.10.2010

Heute starteten wir den Tag mit einem reichhaltigen Frühstück - leckeren frisch gebackenen Pancakes mit Syrup (für Jenny und Mika) und Rührei, Bratkartoffeln, Bacon und Würstchen für Steven. Yummie! Lächelnd Das brauchten wir auch, denn die Nacht war irgendwie ziemlich anstrengend: Ein bisschen schwerer atmet durchaus man in 3.000 m Höhe... Apropos Bärenhunger: Beim morgentlichen Einpacken unseres Gepäcks fielen uns auf der Motorhaube unserer Autos jede Menge Glassplitter auf. Auch der riesengroße Sch...haufen davor wirkte irgendwie irritierend. Eine kurze Nachfrage bei der Dame von der Rezeption brachte Klarheit: Ein Bär hatte in der Nacht die Heckscheibe des neben uns geparkten Autos "gewaltsam geöffnet", weil er das im Auto befindliche Essen (Schnitten? Wurst? Obst?) gewittert hat. Tja, sowas passiert eben, wenn man sich nicht an die Ratschläge der Einwohner hält. Lachend Nicht umsonst soll man Nachts alles Essbare aus dem Auto entfernen. Für Camper gibt es bspw. überall für wenige Dollar geruchsdichte Container, in die sie ihre Lebensmittel packen sollen.

Zur Abwechslung war heute mal wieder nur eine "kurze" Strecke angesagt (ca. 150 mi). Wir starteten mit einem Besuch des Obsidian Dome, was sich allerdings als etwas enttäuschend herausstellte. Beim Obsidian Dome handelt es sich um einen erstarrten Lavafluss, der zum Teil aus schwarz glänzendem Glasbasalt (Obsidian) besteht. Das ganze sah aber eigentlich nur wie ein riesengroßer Geröllhaufen mit ein paar Glitzersteinchen darin aus. Zwinkernd  Naja, abgehakt. Auf durch die Weiten der Sierra Nevada nach Lone Pine, unserem letzten Zwischenstopp auf dem Weg nach Las Vegas! In Lone Pine angekommen, verschlug es uns sofort zu den Alabama Hills. Diese sind eine absolut geniale Gruppe von Felsformationen, die schon etlichen Filmen als Drehort diente (vor allem Western mit John Wayne, aber auch etliche neuere Filme ["Entscheidung in der Sierra" mit  Humprey Bogart oder "Aufstand in Sidi Hakim" mit Cary Grant, außerdem einige Szenen aus "Gladiator" mit Russell Crowe etc etc]).

Wir hatten jede Menge Spaß dabei, die Millionen Jahre alten Felsen aus Granit und Metamorphit zu erklettern und zu erkunden. Benannt sind die Alabama Hills übrigens nach einem Piratenschiff, da viele Goldsucher zur damaligen Zeit mit den Südstaaten sympathisierten.

Irgendwann wurde es uns unter der Sonne dann doch etwas zu heiß und wir beschlossen, zu unserem heutigen Nachtquartier zu fahren. Dort angekommen, begutachteten wir zuerst unser Zimmer (sehr nett eingerichtet) und Steven und Mika sprangen dann direkt in den vor der Tür liegenden Pool, um sich etwas abzukühlen. Zum Abschluss dieses perfekten Tages wollten wir heute mal richtig typisch amerikanisch Essen gehen. Unser Ziel war das Mt. Whitney, wo es laut Internet leckere Burger geben sollte. In dem im "Westernstyle" eingerichteten Restaurant angekommen, lasen wir uns erstmal durch die umfangreiche Karte und entschieden uns dann für folgende Speisen: Horseshoe Meadows Burger mit French Fries für Steven, Grilled Turkey Sandwich mit Chilli-Cheese-Fries für Jenny und Fried Chicken mit French Fries für Mika. Das Essen war absolut lecker (auch wenn wir jetzt auf Grund der Größe der Portionen mit Magenkrämpfen rumzuschlagen haben) und auch recht preiswert.

Na, dann mal eine gute Nacht, denn morgen wird es anstrengend - da geht es durch das Death Valley auf nach Las Vegas!!!

 

Obsidian DomeDurch die Sierra NevadaHier haben wir getanktMika, der HilfsphotographAuf den Alabama HillsDer Moebius Arch

Raus aus der Großstadt, rein in die Natur: Yosemite NP

Dienstag, 12.10.2010

Am frühen morgen starteten wir gut gelaunt in den Tag. Heute stand mal wieder eine längere Autofahrt auf dem Programm - 300 Meilen zu unserem nächsten Hotel in Mammoth Lakes. Mitten durch die Sierra Nevada und als Highlight den Yosemite Nationalpark.

Gegen Mittag erreichten wir bei schönstem Wetter den Eingang zum Park. Zeit für ein leckeres Picknick mit selbstgemachten Broten in den erfrischend duftenden Nadelwäldern. Die malerische Strecke durch den Park lässt sich kaum mit Worten beschreiben - das muss man einfach erlebt haben. Die bis zu 4.000 m hohen Granitfelsen, Wasserfälle, klaren Bäche und uralten Mammutbäume laden eigentlich zum Wandern ein. Nun ja, mit Mika ist das einfach noch nicht durchführbar. Aber beim nächsten Mal, in ein paar Jahren, auf jeden Fall!

Als wir gegen 18.00 Uhr den höchsten Punkt der Route durch den Park erreichten, den Tioga-Pass (3.031 m), wurde es schon langsam dunkel. Zum Abschluss des Tages warteten auf dem anschließenden Streckenabschnitt noch riesige, schneebedeckte Gebirgsmassive auf uns. Nicht umsonst ist der Ort Mammoth Lakes, wo wir heute übernachten, ein beliebter Skiort...

 

Westlicher Eingang zum NationalparkPicknickBlick auf den Half Dome (gaaaaanz hinten)Ganz schön viel Landschaft Eine Straße im NationalparkEl CapitanNoch mehr Landschaft...Sehr pittoresk ;o)WasserfallAussicht in der AbenddämmerungTuolumne MeadowsLetzter Blick bei Tageslicht

Die Stadt auf den 42 Hügeln

Montag, 11.10.2010

Was ist schon Rom mit seinen sieben Hügeln? Zwinkernd San Francisco umfasst inzwischen schon 42 Hügel!

Tja, und so schnell ist unser Aufenthalt in dieser wirklich schönen Stadt vorbei. Nach der wettertechnischen Pleite in L.A. hatten wir hier absolutes Glück: Jeden Tag blauer Himmel und über 26 °C! Wir waren zu Fuß, mit dem Cable Car und mit dem Auto kreuz und quer durch die Stadt unterwegs. Wen mag es da verwundern, dass wir unsere Eindrücke nicht mal annähernd in diesen Blog packen können? Darum hier nur erstmal ein paar "Eckpunkte":

An diesem Wochenende fand die sog. Fleet Week (Link) statt. Im gesamten Hafenbereich war Volksfeststimmung. Es glich irgendwie der Rostocker Hanse Sail, war jedoch militärisch geprägt und von deutlich größeren Außmaßen. Überall entweder Schiffsbesatzungen in ihren Ausgehuniformen oder Zuschauer, die sich an einer der vielen (!!!) Essgelegenheiten (BBQ, grilled turkey leg, grilled oysters, corn dogs, cotton candy, crabs, clam chowder, ...) die Bäuche füllten. Der Höhepunkt am Samstag und Sonntag war eine jeweils dreistündige Flugshow über der Bucht von San Francisco und der dortige Auftritt der Blue Angels. Für alle, denen die nichts sagen, hier der Wiki-Link: Link. Dort steht sehr gut beschrieben, was das für Jungs sind. Aber wieder zurück zum Thema. Die Blue Angels haben eine super Show abgeliefert, auch wenn sie - unserer deutschen Meinung nach - deutlich übertrieben haben: In Höhen von teilweise um die hundert Meter sind sie mit Überschall über die Zuschauer hinweggerauscht. Absolut beindruckend, auf jeden Fall. Aber Mika fand es nicht ganz so toll - er hat sich die Ohren zugehalten, weil es unglaublich laut war...

Am Sonntag hatten wir Glück, mal den berühmten Seenebel von San Francisco live zu erleben. Morgens um 08.30 sind wir (wie schon erwähnt, bei bestem Wetter) in Richtung Golden Gate Bridge gefahren. Die Bucht und die komplette Brücke waren aber in dichten Nebel eingehüllt. Wahnsinn! Wir sind trotzdem über die Brücke gefahren, um vielleicht auf der anderen Seite mehr Sicht für Photos zu haben. Aber da war nichts zu machen... Naja, also wieder zurück. Und weil es so schön war, am Nachmittag nochmal zur Brücke und wieder auf die andere Seite. Inzwischen hatte sich der Nebel verzogen und man hatte eine klasse Sicht auf die Brücke und die dahinter liegende Stadt. Und auf die Jets der Blue Angels, die, vom Pazifik kommend (dort drehten sie nach ihren Flugmanövern) knapp über der Golden Gate Bridge in die Bucht herein donnerten.

Ansonsten haben wir uns natürlich auch die ganzen Sehenswürdigkeiten angesehen, die wohl irgendwie in der Planung eines jeden Touristen auftauchen. Darüber läßt es sich, denken wir, aber viel besser erzählen, als es hier niederzuschreiben. Somit sollen an dieser Stelle erstmal nur wieder ein paar Bilder Vorfreude auf unsere Stories schaffen. Viel Spaß damit!

 

San Francisco DowntownBlick vom Cable CarUnsere BodyguardsDie Seelöwen-Kolonnie am Pier 39Blick vom Coit-Tower auf DowntownBlick vom Coit-Tower auf AlcatrazBlick vom Coit-Tower auf die Golden-Gate-BridgeFlugshowBlue AngelsGolden-Gate-Bridge im Nebel (Nordseite)Golden-Gate-Bridge (Nordseite)Jenny und Mika am Baker Beach... auch am Baker BeachSpielplatz mit AussichtDie

Monterey und Ankunft in San Francisco

Freitag, 08.10.2010

Für heute standen 2 Dinge auf unserem Plan: Zum Einen der Besuch des Monterey Bay Aquariums, eines der schönsten Aquarien Nordamerikas, zum Anderen die letzten 120 Meilen nach San Francisco.

Der Tag fing super an. Blauer Himmel, strahlende Sonne. Als wir dann in Monterey die Cannery Row (vielleicht kennt der ein oder andere das gleichnachmige Buch von John Steinbeck oder dessen Vorgänger Tortilla Flat; beide Romane spielen in Monterey) entlang schlenderten, waren wir echt beeindruckt von dieser netten kleinen Fischerstadt. 

Das Aquarium ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Unzählige Fischarten und andere Meeresbewohner (Kraken, Seepferdchen, Quallen, ...) wurden in super angelegten Aquarien präsentiert. Und es wurde noch besser. Man konnte auch einige der marinen Genossen anfassen: Steven streichelte einen Rochen, Mika und ich stellten fest, dass manche Seesterne eine weiche, andere eine feste "Oberfläche" hatten. Als Mika einen Seestern aus dem Becken stiebitzen wollte, wurde eine (ältere) Angestellte auf uns aufmerksam. Sie war eine deutsche Auswanderin und gab uns auf deutsch einen "Privatvortrag" über die Seesterne.

 

Gegen Mittag machten wir uns dann auf den Weg nach San Francisco. Während wir gestern ausgedehnte Weinanbaugebiete durchfuhren, passierten wir heute riesige Erdbeer-, Artischocken- und Spargelfelder. Ja, ich hätte es nicht geglaubt, aber die Kalifornier stehen total auf den grünen Spargel (weißen kennen sie eher nicht). Wie dem auch sei. Wir bekamen Appetit auf... nein, nicht auf Artischocken und auch nicht auf grünen Spargel, sondern auf leckere frische Erdbeeren. Im nächsten Supermarkt haben wir dann auch erstmal ein Pfund geholt und gleich verputzt. Hier scheint übrigens gerade Erdbeerernte zu sein. Die Felder waren bevölkert von Erntehelfern. In Ermangelung von preiswerten Osteuropäern erledigen hier aber Mexikaner diese Arbeit.

Sooo, auch die letzten paar Meilen vergingen wie im Flug. Die Aufregung, was uns in der angeblich schönsten Stadt der Welt erwarten würde, war groß. Aber das werden wohl erst die nächsten paar Tage zeigen. Jetzt sind wir erstmal im Hotel angekommen, das uns die nächsten vier Nächte beherbergen wird. Die Lage ist zwar sehr gut (nur ein kurzer Fußweg nach Downtown), aber ansonsten macht dieses Hotel leider einen schon sehr abgewohnten Eindruck. Naja, aber was soll's, wir sind ja nicht hier, um nur im Hotel zu bleiben. Lächelnd

 

  Cannery Row in MontereyJenny & MikaRochen zum StreichelnMika und sein SeesternFaszinierende QuallenSteven & MikaAnkunft in San Francisco

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